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Fiat setzt auf Elektromobilität – die Modelle 500 und Panda als Stromer

Der neue Panda kommt 2021 heraus. Zwei Jahre später lernen wir den Panda EV kennen.

Fiat setzt auf Elektromobilität – die Modelle 500 und Panda als Stromer

Das Portal Autocar berichtet, dass bei einem Meeting hochrangiger Fiat-Manager in Turin strategische Entscheidungen über die neue Modelllinie für Europa getroffen wurden: Die Weichen werden in Richtung Elektroautos gestellt. Und es werden keine großformatigen Fahrzeuge sein, auch keine Sportwagen oder Premiummodelle, weil dafür keine gesellschaftliche Rechtfertigung existiert.

Fiat will in der Liga der 3,5 bis 4,5 m langen Fahrzeuge spielen. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich nur in den Segmenten A und B mehrere hunderttausend Elektroautos verkaufen lassen. Das angebotene Sortiment soll auf einige Modelle beschränkt werden, die auf dem Fiat 500 und dem populären Panda basieren.

Niedriger Ausgangspreis dank modularer Batterie

Fiat setzt auf Elektromobilität – die Modelle 500 und Panda als Stromer

Die Italiener rechnen damit, dass es ihnen gelingt, den Preis durch den Einsatz eines modularen Akkus, der im Rahmen der Mietung, des Erwerbs oder Leasings verbessertwerden kann, erschwinglich zu halten. Einen Vorgeschmack darauf, was wir erwarten können, finden wir in der Studie Fiat Centoventi, die in diesem Jahr auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde. Laut Olivier Francois, dem CEO von Fiat, gibt er die nächste Generation des Pandas verlässlich wieder.

Der Centoventi macht optisch wenig her, dafür hat er einige wesentliche Vorteile – und dabei denke ich ausdrücklich nicht an seine originellen Türen im Stil des BMW i3. Er lässt sich sehr weitreichend konfigurieren und personalisieren, sowohl im Innenraum als auch bei der Karosserie. Ein Alleinstellungsmerkmal wird auch die Vielzahl an bestellbaren Optionen sein.

Fiat setzt auf Elektromobilität – die Modelle 500 und Panda als Stromer

Besondere Aufmerksamkeit verdient seine Konstruktion mit wechselbaren Batteriemodulen, mit denen sich die Reichweite sehr schnell vergrößern lässt. Standardmäßig beträgt sie nur 100 km, aber zusätzliche Akku-Module ermöglichen es, bis zu 500 km zurückzulegen – für ein Stadtauto völlig ausreichend.

Im Zuge der Elektro-Revolution kommt der Fiat Tipo wahrscheinlich auf die Abschussliste.

Fiat setzt auf Elektromobilität – die Modelle 500 und Panda als Stromer

Die Lücke, die er hinterlässt, soll gefüllt werden von… einem Crossover auf der Plattform des Jeep Renegade. Schon etwas schwer zu glauben, wenn man bedenkt, wie beliebt dieses Auto gerade bei uns ist. Seit einiger Zeit gilt der Tipo bei Fiat jedoch als wenig rentabel.

Fotos: motor1.com


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